 | Seit über 60 Jahren produzieren wir Spezialmaschinen für die Lebensmittelindustrie. Im Laufe der Zeit sind die Anforderungen durch wachsende Erwartungen der Kunden und durch die Globalisierung immer weiter gestiegen. Mit modernsten und zuverlässigen Maschinen können wir diese stets erfüllen. | | | |
| Es begann 1946 nach dem Krieg, als der Gründer Heinrich Frey in Heidenheim sein Geschäft als Maschinenbau anmeldete. Nach dem Krieg waren Rohstoffe knapp und Heinrich Frey baute zunächst Ölmühlen, mit denen er von der Bevölkerung gesammelte Bucheckern preßte. Zuvor arbeitete Heinrich Frey bis 1945 bei der Firma Seydelmann in Aalen, die bis heute Kutter und Wölfe herstellt. Die zu dieser Zeit befragten Metzgermeister machten ihn auf Mängel ihrer Wurstfüllgeräte aufmerksam. Er machte sich daraufhin daran, die erste elektrisch hydraulische Maschine mit stufenloser Geschwindigkeitsregelung zu entwickeln. Die Maschine sollte mit dem Fuß bedienbar sein, damit beide Hände zum Darmführen frei sind. Die ersten Teile wurden aus aufgekauftem Schrott bei Unterlieferanten gefertigt und dann in der eigenen Werkstatt geschweißt und montiert. |  | | | | Anschließend spritzte man die Maschinen mit rotem Nitrolack, um ihnen ein ansprechendes Aussehen zu verleihen und sie vor Korrosion zu schützen. Die fertigen Maschinen wurden mit dem Leiterwagen zum Bahnhof transportiert und versendet. Die erste FREY-Wurstspritze konnte nach Beimerstetten in die Bahnhofgaststätte verkauft werden. Die Werkstatt in Heidenheim war schon bald zu klein und man entschloss sich, 1950 in Herbrechtingen-Bolheim eine Fertigungshalle und ein Wohnhaus mit Büroräumen zu bauen. Ein Jahr später konnte Heinrich Frey mit seiner Frau Marianne, die ihn in der Verwaltung unterstützte, und seinen Kindern in Bolheim einziehen. | | | | Zusätzlich zu der Produktionshalle wurde dann auch eine entsprechende Verwaltung benötigt. Dafür wurde dann 1962 ein Bürogebäude errichtet. Bis zu dieser Zeit stellte FREY nur Geradeausfüller in verschieden Größen her. Damals begann FREY mit der Entwicklung der Kompakta I, die heute noch ein begehrtes Objekt auf dem Gebrauchtmaschinenmarkt darstellt. Es war der erste Abdreh- und Portionierautomat mit nur einem beweglichen Teil und daher einfach zu Reinigen. Das Design war hygienisch, glattflächig und die Funktionsweise besonders handlich. 1966 erhielt Heinrich Frey dafür die Goldmedaille und die Staatspreisurkunde bei der IHM in München.1967 wurde dann die Montage in ein neues Gebäude verlagert.1968 konnte erstmals ein Darmhaltegerät vorgestellt werden, das eine weitere Erleichterung für den Mann am Füller bedeutete. Service war bei FREY schon immer ein wichtiges Element der Firmenphilosophie. Dies beginnt bei der Beratung und Präsentation auf Messen, über Verkauf und Auslieferung bis zur späteren Betreuung. So konnte man schon frühzeitig ein dichtes Kundendienstnetz mit eigenen Fahrzeugen vorweisen. |  | | | | | Ende der 70er Jahre wurden Fleischereimaschinen verstärkt nach hygienischen Gesichtspunkten gebaut und für Gehäuseteile begann man Edelstahl zu verwenden. Heinrich 20 war der erste FREY-Kolbenfüller, dessen Zylinder und Gehäuse aus Edelstahl massiv gebaut wurde. | | | | | Zu Beginn der 80er Jahre begann FREY mit der Einführung vollelektronischer Steuerungen bei Füllmaschinen. Nach langem Kampf konnte 1982 die erste Kompakta II vorgestellt werden. Diese Entwicklung war revolutionär, da nun über nur einen Auslauf portioniert und abgedreht werden konnte. Dazu konnten die Einstellungen gespeichert werden. Auch Funktionen wie Portionspausen, Stückzähler, Abdrehzahl und die Inhaltsanzeige waren völlig neu. Natürlich hatte man zu Beginn mit der Zuverlässigkeit aufgrund der feuchten Umgebungsbedingungen in den Wurstküchen einige Schwierigkeiten. Heute sind diese Steuerungen nicht mehr wegzudenken. Als es in der Fertigung zu eng wurde, errichtete man 1983 eine neue Produktionshalle für die CNC-Fertigung. Am 11. April 1986 verstarb der Firmengründer Heinrich Frey, der mit Mut, Fleiß und Erfindungsgeist die Entwicklung im Füllmaschinenbau entscheidend geprägt hat. |  | | | | | Nach dem Tod von Heinrich Frey übernahmen seine Söhne Albert und Heinrich Frey jun. den väterlichen Betrieb. 1986 begann man zusätzlich mit der Produktion von Vakuumfüllmaschinen vom Typ Konti. Daraufhin wurde 1987 die Produktionsfläche auf die heutige Größe von 6.000 qm erweitert. Hier werden heute mit modernsten CNC-gesteuerten Maschinen hochpräzise Einzelteile für unser Maschinenprogramm gefertigt. Die Montage erfolgt in Kleinserien. Nach Fertigstellung wird jede Maschine entsprechend den Vorgaben unseres Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2000 geprüft, bevor sie an den Kunden ausgeliefert wird. |  | | | | 1987 wurde umfirmiert und die Heinrich FREY Maschinenbau GmbH gegründet. Als Geschäftsführer wurde Albert Frey ernannt. Seit 2005 führt er zusammen in der 3. Generation mit seinem Sohn Martin Frey das Unternehmen. Heinrich Frey leitet die Bereiche Export und Anwendungstechnik. Im Unternehmen sind heute 100 Mitarbeiter angestellt, durch deren Können und Leistungsfähigkeit FREY eine Spitzenstellung im Füllmaschinenbau einnimmt. | | |